Low-Code als Lösung

16.01.2019 -  Fachkräftemangel bleibt weiter zentrales Thema für Unternehmen, insbesondere im IT-Bereich, so das Ergebnis der CIO-Agenda von Marktanalyst PAC. Als Lösungsstrategie nennt die Studie sogenannte Low-Code-Plattformen, die Softwareentwicklung unter Verwendung grafischer Modellierungsmethoden ermöglichen. tangro geht diesen Weg schon seit mehr als 20 Jahren: Mit der patentierten tangro-Anwendungsarchitektur werden wiederverwendbare Softwarebausteine mittels Prozessmodellierung zu Anwendungen montiert.

Vorteile für User und Entwickler

Dies bietet Anwendern und Entwicklern gleichermaßen Vorteile: Je schneller eine Software entwickelt werden kann, desto weniger Aufwand bedeutet es für den Hersteller, eine maßgeschneiderte Lösung anzubieten. Und je flexibler eine Softwarearchitektur gestaltet ist, desto leichter lassen sich Prozesse individualisieren, können nachträglich neue Funktionalitäten eingebaut und spezielle Kundenbedürfnisse befriedigt werden.

Wiederverwendbarkeit ist hierfür die unabdingbare Voraussetzung. Bereits geschriebener, durchdachter Code stellt einen unschätzbaren Wert dar, der weiter genutzt werden sollte, um die Effektivität der Softwareentwicklung wesentlich zu verbessern. Erfolgt die Entwicklung dabei nach dem Prinzip der grafischen Modellierung, kann sie besonders direkt und intuitiv erfolgen.

Prozesse grafisch modellieren

Die Low-Code-Plattform von tangro arbeitet mit einer visuellen Programmieroberfläche, bei der granulare, wiederverwendbare Softwarebausteine aufgrund des Prozesses grafisch montiert werden. Dabei gibt es keine Medienbrüche zwischen Modellierung, Entwicklungsumgebung und Workflow, weil mit der grafischen Modellierung gleich die Anwendungssoftware entsteht.

Ohne Schnittstellenprogrammierung genügt allein die grafische Anordnung der Symbole und deren Verknüpfung, um den Ablauf eines Prozesses zu definieren. So stimmt das Prozessmodell 1:1 mit der Anwendung überein, was wiederum eine schnelle Reaktion auf Veränderungen oder neue Anforderungen möglich macht.

Hohe Qualität durch Wiederverwendung

Durch die Wiederverwendbarkeit der Softwarebausteine wird die Qualität der Software immens erhöht. Wobei die Wiederverwendung mit der Granularität der Softwarebausteine steigt. Die Wiederverwendbarkeit von Masken ist demnach beispielsweise naturgemäß gering, die von Maskenelementen jedoch hoch.

Entwickeln in BWL-Terminologie

Dabei orientiert sich die tangro-Methode ausschließlich an den Bildern und der Sprache der Unternehmen, nicht an denen der IT. Statt in UML, Methoden und Klassen werden Anforderungen so weit wie möglich in der Terminologie der Betriebswirtschaft formuliert. Prozesskenntnisse und ein gewisses technisches Verständnis sind dabei natürlich weiterhin gefragt, um am Ende eine funktionierende Anwendung zu ergeben.

Geringer Customizing-Aufwand

Durch die Kapselung von Prozessen wird zudem gewährleistet, dass Erweiterungen so wenig wie möglich in vorhandene Prozesse eingreifen. Das stabilisiert die Software und garantiert, dass Unternehmen genau die Funktionalität erhalten, die sie brauchen – nicht mehr und nicht weniger. Auf diese Weise bleibt der Customizing-Aufwand extrem gering und Implementierungen sind schnell realisierbar.

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